Artikel in der taz vom 18.12.2023

„Joost-H. Becker, der in Osnabrück Kunst studiert, verortet seine oft chiffrehaften, magisch-realistischen Motive „zwischen melancholisch und heiter-­fantastisch“, bezeichnet sie als „Ventil“. Es sind Blicke in ihn selbst hinein. Die Zeichnung, an der er gerade arbeitet, zeigt drei Gestalten, vom Betrachtenden durch eine tiefe Schlucht getrennt, in einer postapokalyptisch anmutenden Welt. „Ich probiere auch andere Medien aus“, sagt Becker. „Aber ich kehre immer wieder zur Zeichnung zurück.“ Sind alle Bleistifte und Pinsel fortgeräumt, werden die Ergebnisse zu einer Ausstellung. Aber die Arbeit geht weiter.“

Harff-Peter Schönherr, taz vom 18.12.2023, 10:43 Uhr

Foto links: Luisa Lucas
Foto rechts: Jasmina Janoschka

Artikel auf der Website der skulptur-galerie Osnabrück

„Wir knüpfen mit der Ausstellung an die Reihe der erfolgreichen Gruppenausstellungen zum Jahresende in der skulptur-galerie an. Die Ausschreibung erfolgte mittels eines »Open Call« und richtete sich an Künstler*innen der Region Osnabrück oder mit Bezug zu Osnabrück.

Aus knapp 30 Bewerbungen hat die Jury, bestehend aus Dr. Ulrike Hamm, Wolfgang Knaup, Dagmar von Kathen, Regine Wolff und Elisabeth Pawils folgende 14 Künstler*innen ausgewählt:

Joost-Henrik Becker, Janosch Dziubiel, Elena Kok, Zoé Estelle Pehlke, Nadia Pereira Benavente, Kostiantyn Podobed, Eva Preckwinkel, Aaron Rahe, David Rauer, Margit Rusert, Mariella Rusch, Jörg Spätig, Robert Stieve, Antje Wiewinner

Die eingereichten Arbeiten dokumentieren eine Vielfalt an Materialien, Techniken und Themen. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die aktuelle, dreidimensional arbeitende Kunstszene in der Region Osnabrück.

Sie wurde kuratiert von Alexej Eisner und Elisabeth Pawils.“

skulptur-galerie Osnabrück / Dreidimensional e.V.

„Adoleszenz und Mündigkeit 1-3“. h: 12cm b: 8cm t: 7cm. PolyTerra PLA Filament. 2023

Thema dieser Arbeiten ist das Heranwachsen unter besonderer Berücksichtigung der Neugier.

Link zum Katalog

Artikel in der NOZ

Unter dem Titel „Dialoge neu denken“/ „Rethinking Dialogues“ experimentieren junge internationale Kunstschaffende im „Labor für Kunst und Medien“ mit neuen Formen der Kommunikation, des Dialogs und Verhandlungspraktiken. Im Rahmen des Friedensjahres hat die Stadt Osnabrück Absolvent:innen europäischer Kunsthochschulen und Universitäten mit künstlerischer Praxis im Alter zwischen 18 und 25 Jahren eingeladen. Ihre Sichtweisen und Ideen transformieren sie in künstlerischer Form im Rahmen einer Projektwoche vom 17. -26.08.2023 im Kunstraum hase29. Ihre Werke präsentieren sie dem Publikum im Rahmen der Osnabrücker Kulturnacht.

Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück e.V.